Hessisches Staatstheater
Simon Boccanegra
Wiederaufnahme am 14. Juni 2013 | 19.30 Uhr Großes Haus
Der Korsar Simon Boccanegra soll im Genua des 14. Jahrhunderts, in dem Bürgerkrieg zwischen Adel und Bürgertum herrscht, zum Dogen gewählt werden. Er liebt die Tochter des Patriziers Jacobo Fiesco und hat mit ihr ein Kind. Doch Fiesco verweigert die Hochzeit und treibt die Tochter in den Tod. Das Kind ist jedoch spurlos verschwunden. 25 Jahre später holt die Vergangenheit sowohl den Dogen Boccanegra als auch Fiesco wieder ein, als die junge Amelia Grimaldi zu einer politischen Heirat gedrängt werden soll. Boccanegra erkennt in Amelia seine Tochter, die für ihre Zukunft jedoch ganz andere Pläne hat.
Verdis ‚Simon Boccanegra‘ ist das ergreifende Bild einer Vater-Tochter-Beziehung, die vor einem eminent politischen Hintergrund angesiedelt ist. Regisseur Dietrich Hilsdorf kehrt mit „Simon Boccanegra“ ans Staatstheater Wiesbaden zurück, wo er zuletzt „Don Carlos“, „Die Johannespassion“ und „Tristan und Isolde“ inszenierte.
Don Quijote
Premiere am 23. Juni 2013
Irgendwo in einem kleinen Ort im spanischen La Mancha sitzt der kleine Landadelige Alonso Quijano und liest einen Ritterromane nach dem anderen. Er liest, bis sich die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie soweit vermischt haben, dass er sich selbst als fahrender Ritter wähnt und beschließt, todesmutig das Abenteuer zu suchen. Kurzerhand ändert er seinen Namen in Don Quijote – das klingt besser und verspricht größeren Ruhm. Dazu zieht er los ins Ungewisse...
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