Die illustre Vergangenheit des Traditionshotels

Die berühmten Gäste des historischen 5-Sterne Hotel

Grandhotel seit 1813.
Wertschätzung. Leidenschaft. Charakterstück.

Im Herzen Wiesbadens gelegen ist das traditionsreiche Hotel seit 1813 ein unwiederbringliches Charakterstück und zählt zu den echten Grandhotels der heutigen Zeit. Es ist zugleich das Wohnzimmer der Landeshauptstadt, sowie das ‚Urban Retreat‘ für Gäste aus aller Welt.

Wir stehen für:
Beste Lage in Wiesbaden
Als erstes Hotel in Deutschland mit 5 Sterne Superior ausgezeichnet
Das Gourmetrestaurant Ente ist das einzige Sterne-Restaurant in Wiesbaden
Einzige Zigarren-Bar mit Kamin und Klaviermusik in Wiesbaden
Einziger Rooftop-Pool mit Thermalwasser und Sonnenterrasse in Deutschland
Wir bilden die meisten Auszubildenden in der Wiesbadener Hotellerie aus
Unsere größten Kooperationspartner sind ‚Leading Hotels of the World', 'Hommage Luxury Hotels Collection', ‚Jeunes Restaurateur‘ und ‚Fair Jobs‘.

Das facettenreiche Hotel-Angebot mit 159 Zimmern und Suiten, 1 Gourmetrestaurant , 2 Restaurants, 1 Zigarrenbar mit Kamin, 10 Veranstaltungsräume, sowie die Nassauer Hof Therme auf über 1.500m² versprechen nachhaltige Entspannung und reinen Genuss mit regionaler Verwurzelung. Unsere Mitarbeiter sind die Seele des Luxushotels und stehen für ein Selbstverständnis an frischer Herzlichkeit und Wertschätzung.

Die Geschichte des Hauses begann im Jahre 1813. Damals eröffnete der Gastwirt Johann Freinsheim das Deutsche Haus, dessen Namen er drei Jahre später in Hotel Nassau änderte. 1819 kaufte die Familie Johann Friedrich Goetz das Gebäude und ließ es aufwändig in klassizistischen Formen umgestalten.

1827 wurde in unmittelbarer Nähe des Hotels das neue herzogliche Hoftheater eröffnet, wovon auch die Familie Goetz profitierte. Als dann 1840 die Eisenbahnverbindung nach Frankfurt am Main eröffnet wurde, konnten die Gäste der aufstrebenden Kurstadt Wiesbaden bequem mit dem Zug anreisen. Die Stadt, welche sich bald „Weltkurstadt“ nannte, erlebte einen großen Aufschwung. Zahlreiche Gäste kamen in das mondäne Kurbad, darunter auch der russische Schriftsteller Fjodor M. Dostojewski, der im Hotel Nassau abstieg, im Spielkasino all sein Geld verspielte und aus dieser Not heraus den Roman "Der Spieler" schrieb, in dem Wiesbaden als Roulettenburg weiterlebt.

1866 wurde das im Deutschen Krieg auf der Seite Österreichs stehende Herzogtum Nassau von den siegreichen Preußen annektiert. Der Herzog wurde aus dem Stadtschloss verjagt und die preußischen Könige und späteren deutschen Kaiser nutzten das Schloss anschließend für ihre zahlreichen Aufenthalte in der Stadt. Auch aufgrund der zahlreichen Besuche des Kaisers entwickelte die Stadt eine enorme Anziehungskraft und hatte um die Jahrhundertwende die meisten Millionäre Deutschlands zu Besuch. Es wurden zahlreiche neue Gebäude errichtet, darunter das Theater (1894) und das neue Kurhaus (1907) in unmittelbarer Nähe des Hotels Nassau. 1897 weihte Kaiser Wilhelm II. direkt vor dem Hotel Nassauer Hof, wie das Haus nun hieß, ein Denkmal seines Vaters ein. Im selben Jahr wurde das angrenzende Hoftheater in den Hotelkomplex integriert.

1903 wurde das Hotel Zeuge einer Begegnung von Kaiser Wilhelm II. mit Zar Nikolaus II. 1907 wurde dann in Sichtweite das neue Kurhaus eingeweiht, während man das Hotel mit einer wilhelminischen Fassade ausstattete und umbaute. Es hatte nun 200 üppig ausgestattete Zimmer und ein luxuriöses Thermal-Bad.

1917 ging dann die Familientradition zu Ende. Nach dem Ersten Weltkrieg kaufte der Mülheimer Kaufmann Hugo Stinnes der Familie Goetz das Luxushotel in Wiesbaden ab. Im Zweiten Weltkrieg brannte das Hotel komplett aus; ab 1950 begann der Wiederaufbau durch Architekt Ernst Neufert, finanziert von Stinnes. Seit 2001 gehört das Hotel Nassauer Hof einer Investorengruppe, die eine Betreibergesellschaft gründete.

Berühmte Gäste:

  • Der russische Schriftsteller Fjodor Michailowitsch Dostojewski 1865
  • Kaiser Wilhelm II. 1897 / 1903
  • Zar Nikolaus II. 1903
  • Walther Rathenau bzw. Louis Loucheur 1921 bei den Verhandlungen zum Wiesbadener Abkommen
  • Paul von Hindenburg 1930
  • John F. Kennedy im Juni 1963
  • Richard Nixon 1973
  • Audrey Hepburn 1973
  • Reinhold Messner 1980
  • Luciano Pavarotti 2007
  • Wladimir Putin im Oktober 2007
  • Willem-Alexander im Juni 2013
  • Dalai Lama im Juli 2015